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Piaggio MP3 500i im Test: Dreirad fahren

Was ist der Scooter Piaggio MP3 500i eigentlich? Ein Motorroller? Eine Isetta ohne Dach? Wir gehen der Frage nach.

Martin sagt, die MP3 wäre ein Roller für Rollator Besitzer. Solche Meldungen sind an der Tagesordnung, wenn man sich mit einem dreirädrigen Roller blicken läßt. Aber was ist die MP3 eigentlich? Ein Motorroller? Eine Isetta ohne Dach? Geht man vom finanziellen Einsatz aus, dieses Fahrzeug sein Eigen nennen zu dürfen, ist die MP3 in der Topliga der Motorroller angesiedelt und kratzt schon an der Preislatte von vierrädrigen Artgenossen.

Der technische Aufwand ist jedenfalls enorm. Die einzeln aufgehängten Vorderräder sind über eine Parallelogrammkonstruktion miteinander verbunden und erlauben so enorme Schräglagen. Je eine Scheibenbremse an jedem Vorderrad, selbstredend mit ABS, verzögern die 280kg schwere Fuhre zuverlässig, eine Scheibe hinten unterstützt. Bremsen ist überhaupt großes Thema bei der MP3. Es gibt nämlich 4 Möglichkeiten zu bremsen. Handhebel links und rechts. Eine integrale Fußbremse, die sowohl auf Vorder- als auch Hinterhand wirken und eine Feststellbremse, genau wie in einem Auto.

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Besonderen High-Tech Witz hat die Arretierung der Vorderradaufhängung, die es bei Unterschreiten vom 10km/h ermöglicht, die Vorderräder starr zu blockieren, so dass keine Seitenneigung mehr möglich ist. So gleitet man elegant zur Ampel, wartet auf den Warnton, arretiert und kommt so zum Stillstand, ohne die Füße zum Abstützen bemühen zu müssen. Hat was. Zum Wegfahren genügt ein Gasstoß und die MP3 darf sich wieder frei bewegen.
Und die Piaggio bewegt sich gut. Schnell ist das hohe Gewicht vergessen und behände gleitet das Dreirad durch den Verkehr, bullig angetrieben vom 500er Einzylinder mit rund 40 PS, der aber doch ein wenig an der Last zu arbeiten hat. Bequem auf der großzügigen Sitzbank aufgehoben, flößt die MP3 dem Fahrer enorm viel Vertrauen ein. Willig folgt sie den Befehlen des Lenkers und überzeugt durch Stabilität und Linientreue. Nie hat man das Gefühl ein Cabrio zu lenken, immer steht das Gefühl entspannten Rollerfahrens im Vordergrund.

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Die Bedienung ist dieses High-Tech Paketes ist einfach, zuvorkommend und sollte auch Laien vor keine ernstzunehmenden Schwierigkeiten stellen. Und Laien werden sich an der MP3 versuchen, da sie mit einem Führerschein der Klasse B gefahren werden kann. Ich würde aber jedem Autoumsteiger trotzdem wärmstens einen Zweirad-Fahrsicherheitskurs ans Herz legen!
So entpuppt sich die Piaggio MP3 als grandioses Konzept, als agiler Großroller mit den Vorzügen des Zweirades gepaart mit neuen sicherheitstechnischen Ansprüchen. Gemacht ist die Piaggio für bewußte Umsteiger, die der Dichte der Großstadt mit einem souveränen flinken Fahrzeug begegnen, ohne aber auf Komfort und Sicherheit verzichten wollen.
Fantastico!

(Erschienen im Wirtschaftsblatt online am 30.08.2014)

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