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Allgemein

11

Okt
2012

3 Comments

In Allgemein

By eaglepowder

Branded Content auf Social Media Kanälen

On 11, Okt 2012 | 3 Comments | In Allgemein | By eaglepowder

Rückblickend auf meine Session am Foodcamp #foodvie und eine gestern auf Twitter geführte Diskussion (DM) stelle ich die Frage zur Diskussion, wieviel Branded Content auf Twitter und anderen Social Media Kanälen verträglich ist.

Das Reinheitsgebot von 1516 gebietet, dass sich jeder Blogger, Microblogger oder politisch korrekte Aktivist sich tunlichst von jeder Art von Brands zugeordneten Beiträgen fern zu halten hat. Grund ist der löbliche Vorsatz, unabhängig und möglichst unvoreingenommen über Produkte oder Dienstleistungen subjektiv zu informieren und zu kommentieren.

Soweit, so gut. Viele Digitale stehen aber trotzdem zu Brands in einem Naheverhältnis, langfristig oder kurzfristig. Sei es eine Partei, eine NGO, einem Konzern, Agentur oder Medium. Ist es diesen Personen nun verboten, in dem ihr nahestehendem Bereich zu bloggen? Ist die Nennung von Brands schon eine gelbe Karte? Ein Sessionteilnehmer am Foodcamp ging so weit, einen Werbekennzeichnung für branded Content zu fordern. Für mich eine vollkommen absurde Forderung im Jahr 2012. Auch deshalb, weil Netzwerkveranstaltungen, Barcamps und Social Media spezifische Veranstaltungen meist erst durch den Einsatz von Sponsoren zu Stande kommen, seien es Beiträge finanzieller Natur oder Naturalien.

Brands müssen sich auf die Kommunikation auf Social Media Kanälen einstellen, ein Feld, das in Österreich noch nicht einmal Volksschullevel erreicht hat. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Es muss erst erprobt werden, wie Branded Content auf Social Media Kanälen eingesetzt werden kann, in welcher Dichte und Frequenz. Ohne Muliplikatoren wird dieser Einsatz aber fruchtlos bleiben, weil reine Produktkanäle mit werbeähnlichem Content keinen Erfolg bringen werden. Deutlich auch zu sehen an dem langsamen Wachstum von Brand Accounts auf Twitter.

So bleibt die Kooperation und das Miteinander von kommerziellen Accounts und privaten als Chance für beide, wenngleich im Marketing und der Kommunikation von kommerziellen Inhalten noch viel erlernt und erprobt werden muss. Genauso aber wie die Marketingabteilungen einem Lernprozess unterliegen, der erst am Anfang steht, müssen autonome Accounts, soferne sie an branded Aktivitäten mit teilhaben, akzeptieren, dass es hier um ein Miteinander geht, von dem beide Gruppierungen profitieren.

Im Übrigen gilt das auch für „politische“ Accounts und Aktivisten, die sich selbst zwar als „non-branded“ sehen, aber trotzdem für eine Produkt werben und einstehen, nämliche politische Inhalte. Also bitte locker bleiben.

Comments welcome

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Comments

  1. Schön auf den Punkt gebracht.

    Ich gründe hiermit die AWRGSHAG: Antiwerbereinheitsgebotsselbsthilfearbeitsgemeinschaft.

    (Die Posten des Kassiers und des Schriftführers sind noch vakant.)

  2. Margit Fensl

    Super! und hiermit trete ich der AWRGSHAG bei!

  3. eaglepowder

    Michi „Wunderknabe“ Dobesch ist voll retro und antwortet per Mail. Hier sein OK gegebener Kommentar in den Blog verpflanzt!

    Soll wirklich subjektiv informiert werden? Mir ist schon klar, dass meine Meinung als Blogger usw. immer subjektiv sein wird, aber sollte man in der Darstellung und Begründung seiner Meinung nicht dennoch objektiv bzw. auf Fakten basierend vorgehen? Sonst „verkommt“ die eigene Meinung doch recht rasch zur bloßen, nicht untermauerten Behauptung?

    Und wie kann ich über Produkte und Dienstleistungen informieren bzw. sie kommentieren, ohne auch über die betroffenen Brands zu schreiben?
    Und ist positiv über etwas gutes schreiben, dann schon Anbiederung oder gar Werbung für eine Marke
    und nur negativ schreiben kritisch und politisch Korrekt im Sinne der Blogger-Ethik?

    Ich denken Blogger Meinungen sind natürlich subjektiv, Meinungen einer Einzelperson, so objektiv gestaltet wie möglich. Brands müssen ja nach genau solchen Meinungen Fragen, nach Differenzierungen, um ein Feedback zu ihren Produkten und Dienstleistungen oder politschen Statements zu erhalten.

    Kritisch ist immer nur die Raum stehende Behauptung, Blogger wären gekauft. Ich halte aber diese Unterstellung insoferne für nicht zielführend, als dass Blogger vornehmlich auf ihre eigene Reputation achten müssen. Wenn was gefällt, soll man es sagen, was nicht gefällt, wird natürlich kommentiert. Ich sehe da bei erwachsenen Menschen kein Problem, soferne man im Rahmen einer akzeptablen Kommunikation bleibt.

    Noch etwas generell Kommentaren: Diese können vorzüglich in der Produktentwicklunge gebraucht werden. Firmen werden also auch Interesse an fundierter Kritik haben. Geeignet intern und extern kommuniziert dient dies ja auch als Gesprächsbasis mit Usern und Konsumenten.

    Comments welcome

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